Betrieb Wyss Mario
Immunität - Milchwirtschaft - Kälberaufzucht

Betriebsspiegel Christine & Mario Wyss, Fulenbach SO
  • 80 Holstein Milchkühe
  • Silage Fütterung mit Einzelkomponeten, Teil-TMR
  • eigene Aufzucht
  • Aufzucht nach Nutri`Form
  • 30 ha Ackerbau und Kunstwiesen
  • Photovoltaikanlage
Visionen
  • minimaler Antibiotikaeinsatz
  • gesunde leistungsstarke Kühe um 11`000 Liter Herdenschnitt
  • mind. 4 Laktationen
  • 110 Milchkühe am Roboter

Familie Wyss mit ihren 4 Kindern fokussieren auf die Milchwirtschaft. Sie führen den Betrieb mit 80 Kühen und Aufzucht ganz alleine, unterstützt werden sie dabei nur von zwei Melkrobotern.
 
In der Vergangenheit arbeiteten sie mit verschiedenen Futtermühlen zu-sammen. Trotz vorhandenem Potential konnten leider kaum Einsparun-gen erreicht werden. Dank der unabhängigen Beratung von Nutri`Form, kombiniert mit dem freien Einkauf von Einzelkomponenten bei diversen Händlern, verbesserte sich die Wirtschaftlichkeit messbar. Die Kraftfutter-mengen am Roboter wurden drastisch reduziert und die Mischung aufge-wertet. Es zeigte sich, dass die Tiere mit nur 2 kg Futtermengen selbstän-dig zum Melken kommen. Dies funktioniert am Roboter genauso wie bei der Kraftfutterstation.
 
 
Für die Kälber ist Christine zuständig. Sie ist deshalb für die Zukunft des Betriebes verantwortlich: Die Aufzucht! Im Zuge der Beratung stellten sie auf das NutriVeau Milchpulver um, so konnte die Kälbergesundheit verbessert werden. Während den ersten 3 Wochen werden die Kälber mit dem Eimer getränkt. Christine vertraut auf den Verdauungszusatz Selko Calf, den sie in die 42°C warme Milch gibt. Abgetränkt sind die Kälber nach ca. 65 Tagen mit ca. 300L Milch und 35 kg Crustivo. Danach bekommen sie das Aufzuchtfutter Digestifibre, eine Luzernemischung mit einem mineralisierten Würfel der u.a. TradiLin, Le-bendhefe und die Kräutermischung Herb-All COCC-X enthält.
 
Zusammenfassend konnte durch die prophylaktischen Massnahmen die Tiergesundheit erheblich verbessert, der Medikamenteneinsatz reduziert und auf Trockensteller verzichtet werden. Bei gleichbleibendem Herden-schnitt von gut 30L Milch sind die Futterkosten von 41 Rp. auf 33 Rp./L Milch gesenkt worden. Nun kann die TMR für höhere Leistungen ange-passt werden.