Selko Heu

Das neuartige Konservierungsmittel für Raufutter mit hoher Wirkung

TS- und Nährwertverluste vermeiden
Bei der Bereitung von Bodenheu ist das Heu bei der Bergung oft nicht genügend trocken. Erwärmung und Futterverderb sind die Folgen. Der Einsatz von Selko Heu vermindert die Schimmelpilze-Entwicklung und konserviert die Nährwerte. Dank geringerer Gährung geht viel weniger TS verloren.

Durch spezielle Haftstoffe hat Selko® Heu eine lang anhaltende Wirkung. Das Produkt ist nicht flüchtig und bleibt während der Lagerdauer stabil. Auch bei höheren Feuchtegehalten kann unter Erhöhung der Aufwandmenge eine sichere Konservierung gewährleistet werden.

Vorraussetzungen für einen optimalen Konservierungserfolg:

1. Exakte Ermittlung des Feuchtegehaltes:
Der Feuchtegehalt des Futters ist schwierig einzuschätzen. Zudem kann er in der Schwad stark variieren. Es gibt Geräte, bei denen mit Hilfe des elektrischen Widerstandes der Feuchtegehalt direkt in den Ballen bestimmt werden kann. Dabei ist es wichtig, dass pro Balle 5 bis 10 Mal eingestochen und der Feuchtegehalt bestimmt wird. Wenn es grosse Unterschiede zwischen den Messungen gibt, empfiehlt es sich, nur die höchsten gemessenen Werte zu berücksichtigen.

2. Das Pressen:
Um gute Konservierungsergebnisse in Grossballen zu erreichen, darf das Futter nicht zu stark gepresst werden. Rundballen mit Dichten von 110 bis 150 kg TS pro m3 sind deshalb den Quaderballen mit Dichten von 160 bis 210 kg TS pro m3 vorzuziehen.

3. Das Dosiergerät:
Die Konservierungsmittel sind nur wirksam, wenn sie gleichmässig über das ganze Futter verteilt werden. Konkret bedeutet dies, dass der Schwad so breit und niedrig wie möglich gehalten werden sollte. Das Spritzgestänge mit drei Flachstrahldüsen wird über dem Pick-up so angebracht, dass das Futter auf der ganzen Breite behandelt wird.

4. Die Lagerung.
Nach dem Pressen dürfen die gebergenen Ballen drinnen nicht sofort direkt auf den Boden oder gegen eine Wand gestellt werden. Es ist besser, die Ballen auf Paletten zu lagern und genügend Platz zwischen den einzelnen Ballen zu lassen, damit die Luft gut zirkulieren kann. Werden die Ballen sofort aufeinander gestapelt, sammelt sich das Kondenswasser.